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Mesolithikum

Mesolithikum

Jäger, Sammler und Fischer des Holozäns ab ca.8.000 v. Chr.

Die Maglemose-Kultur ist die erste mesolithische Kultur des nordeuropäischen Tieflandes. Und auch diese Jäger, Sammler und Fischer waren Gast auf der Wagrieschen Halbinsel, wie einige wenige Fundplätze, die mikrolithische Pfeilspitzen, Mikroklingen und Kernbeile aus Flint hervor bringen, beweisen. Neben einem Fundplatz in der Nähe des Bungsbergs, der wohl der höchstgelegene mesolithische Fundplatz Schleswig- Holstein ist, sind noch weitere Fundplätze wie z.B. in der Niederung des Oldenburger Grabens bekannt.Die Maglemose-Kultur ist benannt nach dem Sumpfgebiet "magle mose" bei Mullerup an der Westküste der dänischen Insel Seeland. Dieser Begriff Maglemose-Kultur ist 1912 von dem dänischen Archäologen Georg F. L. Sarauw geprägt wurden.

Die Maglemose-Kultur (von etwa 8.000 bis 6.000 v. Chr.)

Die offene Tundra-Landschaft wich Wäldern und dichter Vegetation. Kiefer und Haselnuss, Eiche, Erle, Birke, Ulme und Linde wurden heimisch. Eichenmischwälder wuchsen heran. Heimisch wurden oder blieben Wolf, Bär, Wildschwein, Auerochse, Elch, Reh, Rotwild, Fuchs, Dachs, Luchs, Marder, Iltis, Fischotter und Bieber. Nahrungsgrundlage der Menschen war weiterhin die Jagd und verstärkt der Fischfang (Hecht und Barsch), die z.B. mit Fischspeer und Knebelangelhaken aus Knochen, Geiweih und Holz bejagt wurden.Ebenso Grundlage war das Sammeln von Beeren, Nüssen und wilden Früchten. Die Menschen wurden zumindest saisonal sesshaft.