Startseite Links Gästebuch Geologie 1 Geologie 2 Feuerstein Paläolithikum 1 Paläolithikum 2 Mesolithikum  Ertebölle  Ertebölle 1 Ertebölle 2 Frühneolithikum Frühneolithikum 2 Megalithgräber Mittelneolithikum Einzelgrabkultur Spätneolithikum Bronzezeit  Vorrömische Eisenzeit bilder 

Einzelgrabkultur

Die Einzelgrabkultur ( EGR ) ist eine Begriffsprägung von Johanna Mestorf (1829-1909) aus dem Jahre 1892. Ihre Ergebnisse fasste sie in einem Kurzbericht über die „Gräber ohne Steinkammer unter Bodenniveau“ zusammen. Die Einzelgrabkultur gilt als nördlicher Zweig der schnurkeramischen Kulturen. Charakteristisch für die Einzelgrabkultur sind meist einzelne Gräber unter Erdhügeln. Sie existierte in der Zeit von ca. 2800-2300 v. Chr. und erstreckte sich unter anderem über die Gebiete Norddeutschlands und wird in 3 Phasen unterschieden: Die Untergrab, Bodengrab und Obergrabzeit.Innerhalb von der EGR waren die Gräber einzeln oder in kleineren Gruppen (2–3 Objekte) vorhanden. Sie befinden sich meist auf Erhöhungen im Gelände, auf südlichen Abhängen, sehr oft in Talflanken oder auf flachen Flussterrassen. Gräber mit Einfassungen aus Feldsteinen bildeten 1/3 aller Gräber der Einzelgrab-Träger. Diese Befestigung war meistens kreisförmig, rechteckig oder oval, mit einem Durchmesser von 1,2 bis 3,5 m. Man schüttete, wie es scheint, keine großen Hügelgräber mehr auf. Es gab höchstens kleinere Aufschüttungen. Leitfunde dieser Zeit sind unter anderem geschliffene Spanpfeilspitzen, Beitel, Dreikanntpfeilspitzen und Streitäxte aus Grünstein.

Einzelgrabkultur

ab 2.800 v. Chr